Ein Mini-Guide für weniger Frustration

So ziemlich alle von uns erleben Frustration auf einer täglichen (oder sogar stündlichen) Basis. Wir sind frustriert von anderen Menschen, von uns selbst, von der Technik, von Arbeitssituationen, von kleinen Krisen, die hier und da auftauchen.

Du weißt, dass du frustriert bist, wenn du dich selbst dabei ertappst, dass du seufzt, oder dich über andere beschwerst, oder 'Dampf ablässt' oder immer wieder darüber sinnierst warum du recht hattest und die anderen im Unrecht waren.

Frustration ist normal, aber sich an Frustration festzuklammern ist nicht witzig. Und auch überhaupt nicht hilfreich: Wenn eine Situation schon nicht so toll ist und man dann auch noch Frustration hinzufügt, dann macht es das nur noch schlimmer. Frustration macht uns nicht glücklich mit anderen und verschlechtert sogar die Beziehungen zu ihnen. Oder es führt dazu, dass wir wenig entspannt sind und in Situationen 'nicht ideal' reagieren.

Wie können wir uns selbst beruhigen und die Frustration loslassen, so dass wir nicht den ganzen Tag gereizt und wütend sind?

Lass uns darüber reden, warum wir frustriert sind und wie wir dieses Problem lösen.

Die Ursprünge der Frustration - Woher kommt die Frustration?

Es ist weil wir nicht wollen das bestimme Dinge auf bestimmte Art und Weise funktionieren oder ablaufen. Nicht wollen, dass andere Leute sich auf eine bestimmte Weise verhalten. Oder uns .. wir wollen nicht auf eine bestimmte Art und Weise sein.

Es ist eine Ablehnung, wie die Dinge sind.

Von hier an erzählen wir uns selbst eine Geschichte: "Sie sollte sich nicht so verhalten. Sie sollte sich so verhalten. Und sie macht das immer so! Warum kann sie nicht einfach sehen, dass das falsch ist? Sie ist so seltsam!"

Wir erzählen uns selbst den ganzen Tag lang Geschichten und wir verfangen uns in ihnen. Und das ist genau der Punkt, wo auch die Frustration ist.

Ein kleiner Leitfaden, um Frustration zu überwinden

Du kannst nicht verhindern, dass Frustration aufkommt. Das ist natürlich, genauso wie die Geschichten, die wir uns  selbst erzählen.

Was du aber machen kannst, ist ein Bewusstsein dafür zu entwickeln: 

Bist du gerade genervt  oder irritiert von jemandem? Seufzt du gerade? Lässt eine Situation dich gerade die Fäuste ballen? Lässt du gerade bei jemandem Dampf ab? Beschwerst du dich? Streitest du gerade in deinem Kopf? :)

Wenn du dich selbst dabei erwischst frustriert zu sein, halte inne. Sitze für einen Moment ganz still .. auch nur für ein paar Sekunden und bemerke deine Frustration. Schau wie es sich in deinem Körper anfühlt.

Dann lausche auf die Geschichte, die du dir selbst erzählst. Was ist es, dass du dir erzählst, ist falsch an der Situation? Was sagst du, was die andere Person tun oder lassen sollte? Wir charakterisierst du die andere Person in deinen eigenen Gedanken?

Und jetzt frage dich: Hilft mir diese Geschichte? Macht es die Situation besser oder schlechter? Verbessert es die Beziehung zu der anderen Person? Macht es dich glücklich? Wenn es nicht hilfreich ist, vielleicht erschaffst du dir gerade dein eigenes Unglück, und das nur in deinem Kopf.

 

Stattdessen, vielleicht kannst du diese Situation als eine Lektion in Achtsamkeit sehen, in Loslassen, Annahme, in Glück finden egal wie sich die Leute um dich herum gerade verhalten. Jeder Moment hält eine Lektion bereit, wenn du bereit bist genau hinzuschauen. Wenn wir uns zu diesen Momenten öffnen, können wir viel darüber lernen, wie wir die Menschen sehen .. und zwar genau so wie sie sind ohne sie ändern wollen zu müssen.

 

Hab ein schönes Wochenende!

 

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