Blauer Himmel und Gedankenwolken

Viele Grüße aus Kell am See! Ich sitze gerade in einem Nurdachhaus, dass wir uns übers Wochenende gemietet haben. Von der gemütlichen Couch aus blicke ich auf eine Wiese, die sich zum See hin wellend neigt. Die warme Herbstsonne funkelt durch das verbliebene Laub der großen Buchen, die in Ihrer ganzen herbstlich goldenen Pracht so zeitlos ums Haus stehen. Leise fallen ein paar Blätter zu Boden, während Meisen und Baumläufer vorbeihuschen. Freiwillig werde ich hier "zwangs-"entschleunigt. Die Internetverbindung kann mann keine Verbindung nennen. E wie Edge zeigt mir mein Schlauphone an bzw eher E wie Ende der Welt :-) da spürt man die eigene digitale Ungeduld. Sehr schön! Denn das macht sie mir erst bewusst. Offline sein ist auch mal schön. Und online bin ich nun nur, um das hier zu schreiben. Es ist schließlich Samstag ;-)

Vor sechs Tagen bin ich über eine - mir neue -  App gestolpert: Headspace. Eine App, die den Einstieg in die Meditation erleichtern soll. Hm..  Warum nicht :-) ich probiere das gerne aus. Headspace bietet zum Einstieg eine kostenlose Variante, bei der man über 10 Tage hinweg jeweils täglich 10 Minuten meditiert. Dazu gibt es ein 10 Minuten Audiofile und manchmal auch noch ein kleines Video dazu. Gestern war mein Tag 7. Das kleine Video vorweg war wieder richtig gut. Es ging darum, dass unser Geist.. Unser innere Ich ..  einem blauen Himmel gleicht und unsere Gedanken sind Wolken. Meistens sieht man viel mit ein paar Gedankenwolken, aber dann kann es auch mal sein, dass mehr Gedankenwolken aufziehen. Immer mehr. Und die türmen sich auf. Zu dicken dunklen Wolkenbergen. Und es kann anfangen zu gewittern und zu stürmen und wir verlieren den (inneren) Überblick und warum das ganze? Nur weil wir vergessen, dass der blaue Himmel - unser ruhiges inneres Ich -  IMMER da ist! :-) egal wie viele Wolken auch aufziehen mögen, der blaue Himmel ist immer da. Glaubst du nicht?  Bist du schon mal bei bewölktem Himmel mit einem Flugzeug gestartet? Na, was siehst du, sobald du durch die Wolkendecke durch bist? Richtig, nichts als blauen Himmel. Und so ruhig. Nichts kann dem blauen Himmel - unserem inneren gleICHgewICHt etwas anhaben. Alles was wir tun müssen, ist uns zu erinnern. 10 Minuten meditieren.. Also mit sich selbst zu sitzen und auf seinen Atem zu lauschen ist ein guter Anfang :-)

Ich wünsche dir einen sonnigen!  Tag

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